Reinhard Brandl ist unterwegs mitten durch Bayern und trifft auf außergewöhnliche Menschen mit interessanten Geschichten. Jeden Dienstag neu - Hört rein!
Am gestrigen 7. Oktober erinnerte der Deutsche Bundestag an den dritten Jahrestag des terroristischen Überfalls der Hamas auf Israel. Unter dem Titel „Drei Jahre nach dem terroristischen Überfall der Hamas auf Israel – Antisemitismus entschlossen bekämpfen, jüdisches Leben in Deutschland schützen“ stand neben dem Gedenken an die Opfer insbesondere die entschlossene Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland im Mittelpunkt der Debatte.
Dabei stellt sich auch die Frage nach der Glaubwürdigkeit der AfD im Kampf gegen Antisemitismus. Denn wer sich nicht konsequent von rechtsextremen Kräften und Ideologien abgrenzt, kann kaum glaubwürdig für den Schutz jüdischen Lebens eintreten. Zwar ist nicht jeder Antisemit rechtsextrem, denn Antisemitismus findet sich in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Milieus. Doch Rechtsextremismus und Antisemitismus sind historisch und ideologisch eng miteinander verwoben. Antisemitische Verschwörungserzählungen über eine angebliche jüdische Macht oder Einflussnahme gehören häufig zum Kern rechtsextremer Weltbilder und verbinden sich dort mit rassistischen und nationalistischen Vorstellungen. Wer Antisemitismus glaubwürdig bekämpfen will, muss deshalb auch gegenüber dem Rechtsextremismus eine unmissverständliche Haltung zeigen.
Christian Würtz ist der 83. Bischof von Eichstätt. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes hat er offiziell sein Amt angetreten. Damit ist der Bischofsstuhl nach mehr als einem Jahr Sedisvakanz im Bistum wieder besetzt.
In seiner Predigt im vollbesetzen Dom rief Bischof Würtz dazu auf, gemeinsam „Früchte des Gottesreiches“ hervorzubringen – vor allem Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.
Rund 180 Bischöfe, Priester und Diakone aus dem In- und Ausland feierten den Gottesdienst mit. Zahlreiche weitere Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft fanden an diesem Vormittag ebenfalls den Weg nach Eichstätt.
Im Anschluss an den Gottesdienst zog der neue Oberhirte, begleitet von der Eichstätter Stadtkapelle zum Leonrodplatz. Dort lud das Bistum zum „Fest der Begegnung“ ein, bei dem die Menschen dem neuen Bischof bei Musik, Essen und Mitmachangeboten ganz persönlich begegnen konnten.
Was vor einigen Jahren noch viel spontaner, leichter und manchmal auch ein bisschen weniger durchdacht war, ist heute ein wichtiger Teil meiner politischen Arbeit.
Denn über Instagram erreiche ich nicht nur viele Menschen. Ich kann zuhören, Fragen mitnehmen, Rückmeldungen bekommen und unmittelbar erfahren, was die Menschen bewegt. Für mich als Abgeordneter im Deutschen Bundestag ist genau dieser direkte Austausch besonders wertvoll. Politik darf nicht nur senden. Sie muss auch zuhören.
Aber natürlich gab es auch eine Zeit davor. Eine Zeit der ersten Posts, kleiner Schnappschüsse, spontaner Ideen und Beiträge, bei denen die große Social-Media-Strategie eher noch … überschaubar war. 😄
Heute möchte ich Instagram ganz bewusst nutzen: um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, aber auch, um politische Inhalte verständlich zu vermitteln, Fakten einzuordnen und zu zeigen, welche Themen mich beschäftigen und wofür ich politisch stehe.
Denn Politik besteht nicht nur aus Sitzungen, Reden und Abstimmungen. Hinter vielen Entscheidungen stecken Zusammenhänge, Argumente und ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag. Genau das möchte ich hier sichtbar und nachvollziehbar machen.
Informieren, erklären, Positionen deutlich machen und gleichzeitig hören, was Euch beschäftigt. Darum geht es mir heute auf diesem Kanal.
Folgt mir gern, wenn das interessant für Euch ist!
Mit der geplanten Frühstartrente sollen Kinder ab dem sechsten Lebensjahr früh an langfristigen Vermögensaufbau herangeführt werden. Der Staat möchte dafür monatlich 10 Euro in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge einzahlen.
Dabei geht es nicht nur um das Geld selbst: Wer schon früh erlebt, wie ein Depot wächst, wie Investieren funktioniert und welchen Unterschied Zeit machen kann, entwickelt eher Interesse daran, sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen. Genau hier treffen Vermögensaufbau und finanzielle Bildung aufeinander. Denn finanzielle Bildung wird besonders dann lebendig, wenn sie nicht nur Theorie bleibt, sondern von Anfang an praktisch erfahrbar ist.
Wo bleiben die Reformen? Es geht nichts voran! Die Koalition streitet. Das höre und lese ich täglich. Was dabei untergeht: Politik besteht nicht nur aus den ganz großen Reformen. Bei uns landen andauernd bestehende Gesetze wieder auf dem Tisch oder wir beraten und verabschieden neue. Bei den bestehenden schauen wir, wo wir was besser machen können und wo wir Probleme lösen müssen. Allein in dieser Woche beraten wir 27 Gesetzentwürfe der Koalition. Heute zu Beispiel geht es um das Gesetz zu K.O.-Tropfen. Dort sehen wir einen Anstieg an Verdachtsfällen und wollen reagieren. Häufig im Nachtleben eingesetzt, betroffen sind ganz besonders Frauen und homosexuelle Männer. Die Täter sind fast alle Männer. Wir wollen K.O.-Tropfen rechtlich so einstufen wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug und die Mindeststrafe von drei auf fünf Jahre anheben. Das ist zwar keine große Strukturreform, aber es ist eine ganz konkrete Änderung für ein ganz konkretes Problem.
Und genau so funktioniert’s bei uns: prüfen, nachbessern, Schutzlücken schließen.
Die Linke hat ein ungelöstes Problem im Umgang mit Antisemitismus und Israel. Besonders sichtbar wurde das im Berliner Wahlkampf 2026: Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Neuköllner Linken trat der Rapper Dahabflex mit Zeilen wie „Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ auf. Zur Wahlparty kamen dann Judenhasser und ein Clan-Chef.
Nach der Wahl warf der Zentralrat der Juden der Partei wiederholte antisemitische Grenzüberschreitungen im Wahlkampf vor.